LANDSTREICHMUSIK



.: Tonträger




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Landstreichmusik
Altfrentsch unterwegs

August 2016, Musiques Suisses

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Matthias Lincke
Christine Lauterburg
Dide Marfurt
Simon Dettwiler
Elias Menzi
Matthias Härtel

Hörprobe


"Walzerwahnsinn" und "urige" Tänze vom "Landler" bis zum "Hierig": Die wilde Appenzeller Tanzmusik der berüchtigten Alpstubeten, welche die Kirche in vergangenen Jahrhunderten wiederholt zu landesweiten Tanzverboten bewog, existiert noch. Bloss wird sie kaum gespielt.
In alten Handschriften und auf Schellack-Platten lagert sie in Archiven und wartet darauf, wieder zum Leben erweckt zu werden. Der Aufgabe, diese wunderbare Volksmusik wieder zurück "unters Volk" zu bringen, widmet sich die Landstreichmusik im Projekt "Altfrentsch unterwegs".

Die Arbeit an "Altfrentsch unterwegs" hat ihre Wurzeln im Projekt "Dä Giigämaa unterwäx".
Seit Jahren pflegt "Giigämaa" Matthias Lincke mit seiner Landstreichmusik im Rahmen von Konzerten, Stubeten und Wirtshausmusik Spielarten des Stegreifspiels.
Insbesondere die Altfrentsche Appenzellermusik hat es ihm und seinen Weggefährten angetan.
"Altfrentsch", ein heute nur noch selten gebrauchter Begriff im Appenzeller Dialekt, geht zurück auf den deutschen Ausdruck "altfränkisch". Vom mittelhochdeutschen "altvrenkisch" herrührend ("in der Art der alten Franken") bedeutet er soviel wie "altmodisch", "nach altem Brauch".

Dieser Begriff diente als Motto für die CD-Produktion "Altfrentsch unterwegs".
Diese erschien im August 2016 auf dem Label Musiques Suisses.


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Landstreichmusik, Langstrass
September 2015, Narrenschiff Label

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Matthias Lincke
Christine Lauterburg
Dide Marfurt
Simon Dettwiler

Hörprobe

Die weit bereiste Landstrasse mündet ein in die Zürcher Langstrasse. Zu Schwyzerörgeli und Geigen gesellen sich E-Gitarre und Drum-Machine. Zwischen Polka und Jodel macht sich Sprechgesang breit. All das jetzt auf der "knackigen" 7inch-Vinyl-Single "Langstrass".

Nach dem Neo-Traditionalismus von "Heiteri Schiibe" (Narrenschiff, 2013) präsentieren die vier Landstreicher jetzt einen vom Minimalismus der 80er geprägten Folk-Pop-Song.
In diesem feiern sie den Multikulturalismus der Langstrasse. Der Text spielt mit der Idee einer Verlängerung derselben bis hinauf in die Alpen, wo im "ewigen Schnee" der Jodel schallt und lüpfige Tanzmelodien für Hochgefühle sorgen: "D'Langstrass liit im Sunneschii"!

Auf der B-Seite der Single intoniert Christine Lauterburg einen typischen "Frisch-von-der-Leber-Juuz" und leitet über zum "Buuchriiberli", einem rauhen Appenzeller Ländler. Beides aufgenommen "auf freier Wildbahn" im Rahmen der letzten Österreich-Tournee.

Die Aufnahme erscheint auf dem Narrenschiff Label und entstand im Pilgrim Studio Winterthur in Kooperation mit Sound-Designer Anselm Caminada.
Von ihm stammt auch der Remix , welcher sich an Pioniere der elektronischen Popmusik und insbesondere den Sound der 80er-Jahre anlehnt.

Verspielt-poppig mit Ironie präsentiert sich die Landstreichmusik auch im Videoclip zu "Langstrass".


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Landstreichmusik, Heiteri Schiibe
August 2013, Narrenschiff Label

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Matthias Lincke
Christine Lauterburg
Dide Marfurt
Simon Dettwiler

Hörproben

"Keck und unbeschwert", so lautet die originale Spielanweisung zum Jodellied Heitere Sinn vom Berner Jakob Ummel. Dieses Lied eröffnet die aktuelle CD der Landstreichmusik "Heiteri Schiibä".
Die Spielanweisung haben sich die vier "Landstreicher" für die gesamte Platte hinter die Ohren geschrieben. Und mit ebenso "heiterem Sinn" werden sie sich ab Herbst 2013 auf Tournee begeben. Unterwegs auf ihrer Heiteren Tour wollen sie die Volksmusik zurück auf die Landstrasse und zu den Leuten bringen.

Bereits 2012 war die Landstreichmusik in der jetzigen Besetzung mit Matthias Lincke, Christine Lauterburg , Dide Marfurt und Simon Dettwiler ausgiebig in Deutschland und im Südtirol unterwegs (14 Konzerte). Was dabei noch gefehlt hatte, war ein repräsentativer Tonträger. Der liegt nun vor!
Enstanden ist ein einfaches, stimmungsvolles Album, eine Sammlung von alten und neuen Stücken und Liedern, mit denen sich nach Leibeslust musizieren lässt: Eine "Heiteri Schiibe"!
Die Aufnahmen entstanden im Juni 2013 im Pilgrim Studio (pilgrimstudio.ch) in Winterthur. Sie wurden weitgehend live innerhalb von zwei Tagen eingespielt. Entsprechend frisch und ungekünstelt kommen sie daher.

Auf den "heiteren" Opener im Radioformat (Track 1) folgt bald die ausladende Alpen-Psychedelik von "Da höch uf den Alpe" (4). Über "Working Songs" wie "Heuete" (2) und "Gässli mölchä" (5) nähert man sich dem Herzstück des Albums, dem urchigen Appenzeller Ruggusserli "Gruess von Brülisau", gefolgt vom Brachial-Schottisch "De Vechehrt" (6). Darauf folgen Lieder im Spannungsfeld zwischen Kirche und Brautbett (7,8) und instrumentale Kuriositäten (9,10). Eine verträumte Neuvertonung eines Toggenburger Stubeteliedes bildet schliesslich den Ausklang: "Heiter Glanz und schinete Moo, hinecht wemmer z'Stubete goh."

Verlegt wird die CD vom Label Narrenschiff - dem "Label der Musiker" . Dieses ist ein junges Schweizer Label, gegründet 2001 von Walter Lietha und Dide Marfurt .

MEDIENECHO:

Radiomagazin, September 2013
Schweizer Familie, Oktober 2013 trespass.ch, 2.Oktober 2013
Concerto Magazin, 1. Oktober 2013
fRoots, September 2013
Züritipp, 19.September 2013
Schnabelweid, Radio SRF1, 24. Oktober 2013
Klangfenster, Radio SRF2, 18. September 2013